Wer hat Anspruch?

Als Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz sind jene Personen zu verstehen, die z.B.:

  • unkontrolliert die Wohnung verlassen
  • immer wieder die Kinder / Eltern suchen oder trotz Rente täglich zur Arbeit gehen wollen
  • planlos in der Wohnung umherlaufen
  • gefährliche Situationen verkennen oder verursachen
  • unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder Substanzen
  • tätlich verbal oder aggressives Verhalten in Verkennung einer Situation
  • inadäquates Verhalten
  • unfähig sind, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen
  • unfähig sind, erforderliche Kooperationen bei therapeutischen oder stützenden Maßnahmen einzugehen, als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung
  • eine Störung der höheren Hirnfunktion haben
  • eine Störung des Tag- und Nachtrhythmus vorliegt
  • eine Unfähigkeit vorliegt, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren
  • Alltagssituationen verkennen und inadäquat reagieren
  • Ein ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten vorliegt
  • Zeitlich überwiegend niedergeschlagen, verzagt, hilflos oder hoffnungslos sind